„Du
warst spitze, das ist bekannt, darum wirst du heut zum Ehrenvorsitzenden
ernannt“, tat Cornelia Heigl über den allerersten Vorsitzenden des
Vereins kund. In der Tat war Grünwiedl maßgeblich an der Gründung des
Skiclub
s beteiligt und führte
ihn danach 14 Jahre lang. Dafür hat er sich laut Heigl die hohe
Anerkennung verdient.
Neben
Grünwiedl zählten Hans Hausler und Bartholomäus Beer zu den Initiatoren
des Vereins und tatsächlich konnte am 19. September 1980 der
Skiclub
aus der Taufe
gehoben werden. Spöttische Bemerkungen blieben nicht aus, während der
damalige zweite Bürgermeister Josef Voichtleitner von der Idee, einen Verein
für Wintersport sowie Fitness und Bergwandern zu gründen, durchaus
angetan war.
Ein
breit gefächertes Angebot an Aktivitäten wollte man den Mitgliedern
zur Auswahl stellen - und das nicht nur zur Winterszeit. Zum Roß- und
Buchstein führte die erste Bergtour, sage und schreibe 140 Personen
beteiligten sich in drei Bussen an der Auftaktskifahrt nach Hochfügen.
Viele Unternehmungen folgten, dann wurde der Ruf nach einem Haus in den
Bergen laut. In der Wildschönau wurde auch ein passendes Objekt für
Skifahrten und Hüttenzauber gefunden. Als der Eigentümer hierfür nach
Jahren Eigenbedarf anmeldete, wechselten die wackeren Brettlrutscher aus
der Hallertau nach Ramsau im ZiIlertal, um einen verfallenen Hof zur „
Skiclub
-Vereinshütte“ umzufunktionieren.
Leider hieß es 1999 auch von dort Abschied nehmen.
Erhalten
blieb seither ein umfangreiches, attraktives Programm mit Tagesfahrten,
Flohmärkten und Feiern. Zurückblickend meinte Cornelia Heigl: „Ein
Jubiläum markiert eine lange und wechselvolle Zeit, mit vielen Höhepunkten,
aber auch dem einen oder anderen Misserfolg.“ Es kann jedoch
festgestellt werden, dass der
Skiclub
bis zum heutigen Tag alle Herausforderungen gemeistert hat und ein
florierender Verein ist.
Das
unterstrich in seinem Grußwort auch Bürgermeister Konrad Schickaneder,
der zum Jubiläum gratulierte und den
Skiclub
als feste Größe in
der Gemeinde bezeichnete. Mit einem weiteren Auftrag: „Er betreibt die
Gemeindezusammenführung zwischen Rudelzhausen und Tegernbach schon
seit 1980.“ Der Bürgermeister sagte weiterhin die Unterstützung der
Gemeinde durch die kostenlose Überlassung der Schulturnhalle zu und wünschte
weitere erfolgreiche 125 Jahre.