Die Zweitagesskifahrt ging dies Jahr
nach St. Ulrich im Grödnertal (
Bericht eines Teilnehmers)
Unsere Busleiterin Conny konnte frühmorgens 28 Ski- und
Snowboardfahrer zu unserer Zweitagesfahrt begrüßen. Die Anfahrt über
die Autobahn verlief wieder sehr gut und ohne Stau.
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Daniela, unser Geburtstagskind wurde im Bus mit einem
Geburtstagskuchen überrascht. |
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| Gegen 10.00 Uhr erreichten wir St. Christina
im Grödnertal, von wo aus wir starten wollten. Hier in Südtirol bekommt
man die Skipässe nicht, wie sonst überall, an den Liften, sondern nur an
eigenen Skipassverkaufstellen. Leider konnten wir an der Verkaufstelle
nicht anhalten und wegen des starken Rückreiseverkehr auf der Straße
auch nicht wenden. Wir entschlossen uns daher nach Wolkenstein zu fahren
und von dort zu starten. Auch hier durften wir nicht stehen bleiben,
sondern konnten unsere Busleiterin nur aussteigen lassen.
Nachdem die
Skipässe besorgt waren und unser Bus etwa 1 km außerhalb von Wolkenstein
geparkt werden durfte, ging es los ins Skivergnügen. Das Wetter war
leider nicht zu gut, der Himmel voller Wolken und es schneite leicht.
Dafür lag überall eine ca. 15 - 25 cm dicke Neuschneedecke.
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| Unsere Truppe, 2 Frauen, 6 Männer und ein Kind, fuhr
von Wolkenstein aus auf den Ciampinoi von wo aus wir zum Plan de Gralba
abfuhren. Dort fuhren wir mit der Großraumgondel einige Male zum Piz
Sella hoch und die breiten Abfahrten wieder hinunter. Als Angelika einen
Defekt an ihrer Skibindung feststellte trennte sich unsere Truppe, da
Leihskier benötigt wurden. Während Angelika mit Elfriede per Gondel
wieder ins Tal fuhren, probierten wir die Pisten Richtung Sella Joch und
Canazei aus. |

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Die Männer "unserer Skitruppe"
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bei Schneetreiben trafen wir andere Skifahrer aus
unserem Bus
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Nico, unser "kleinster" Skifahrer
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| Auf dem Rückweg konnte per Handy ein Treffpunkt mit Angelika
und Elfriede im Bergrestaurant des Piz Sella vereinbart werden. Von außen
machte dieses Restaurant keinen zu guten Eindruck, stellte sich aber als
gutes Lokal mit freundlichem Kellner heraus. Die Lasagne und Spagetti sind
durchaus zu empfehlen. Auch der Preis war angemessen. Als es draußen
aufhellte und die Sonne rausschaute hielt uns natürlich nichts mehr in
der Skihütte. |
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Angelika, Hans, Elfriede, Georg und Siegfried vor dem
Langkofel |
Wir fuhren jetzt zum Ciampinoi und von dort die berühmte
Weltcupabfahrt Sasslong nach St. Christina hinunter. Bei herrlichem
Sonnenschein war die Abfahrt natürlich ein Genuss. Leider mussten wir
aufgrund der fortgeschrittenen Zeit dann schon an den Rückweg denken,
fuhren zum Ciampinoi hoch und von dort über den Plan de Gralba zu unserem
Bus zurück. Da wir fast eine Minute zu spät am Bus ankamen war eine
Busrunde fällig, die vom größten Teil unserer Gruppe angesichts der
sehr schönen letzten Abfahrten auch gern bezahlt wurde. |
| Über St.
Christina und St. Ulrich erreichten wir auf einer engen, steilen
Straße unser hoch über St. Ulrich gelegenes Ziel Bulla, wo wir ein Hotel
mit schönen Zimmern und einem sehr schönen Speiseraum vorfanden. Nach
der Zimmerverteilung und einer Erholungspause gab es ein sehr gutes,
üppiges Essen mit dem sicher jeder zufrieden war. |

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| Anschließend saßen
die meisten Mitfahrer noch längere Zeit bei einem oder auch mehreren
Getränken gemütlich beieinander. Zu später Stunde gab es noch
Gesangseinlagen, wobei einige auch das Holledauer Lied zum Besten
gaben.
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Die Raucher nach dem "anstrengenden" Essen |
Fröhlich war es bis tief in die Nacht |
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Nach einem guten Frühstück mussten wir am nächsten Tag
unsere Sachen schon wieder zusammenpacken, da wir am Abend wieder zu Hause
sein wollten (bzw. mussten).
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Die Teilnehmer der sehr schönen Zweitagesfahrt kurz vor
der Abfahrt vom Hotel
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Für den zweiten Tag hatte sich Peter, unser
"Skiführer", in den Kopf gesetzt unbedingt die berühmte
"Sella Ronda" zu schaffen und allen die schöne Landschaft rund
um die Sella-Gruppe zu zeigen, vor allem da Sonnenschein herrschte. Unsere
Gruppe bestand an diesem Tag aus zwei Frauen und fünf Männern.
Mit dem Bus ging es nach St. Christina, von wo aus wir mit
der Saslong-Seilbahn zum Ciampinoi hochfuhren. Die schwarze Abfahrt nach
Wolkenstein war gut präpariert und sehr schön zu fahren. Wir legten
daher auch ein ordentliches Tempo vor. Dann ging es mit der
Dantercepies-Seilbahn zum Grödner Joch hoch. Die lange, aber nur
flache Abfahrt nach Corvara führte uns am Edelweißtal und an den
Skigebieten von Alta Badia vorbei. Wir fuhren Richtung Piz Boe hoch und
dann über den Passo Campolongo nach Arabba, wo wir uns auf einer schön
gelegenen Skihütte im Sonnenschein etwas stärkten (es gab nur kleine
"Snaks", wobei eine Würstlsemmel 5,50 € kostete).
In Arabba hatte es viel mehr geschneit als im Grödnertal.
Es lagen etwa 50 cm Neuschnee. Wir fuhren auf die 2.800 m hohe Porta
Vescova, von wo aus man auch zur Marmolada (3.342 m hoch) abzweigen
könnte. Eigentlich wollten wir die steilen und sehr schönen Abfahrten
zurück nach Arabba befahren, das Wetter machte uns aber einen Strich
durch die Rechnung. Statt Sonnenschein herrschte jetzt plötzlich dicker
Nebel mit sehr schlechter Sicht. Wir entschlossen uns daher gleich
Richtung Pordoi-Pass weiterzufahren. Die Abfahrt von der Porta Vescova
kostete uns bei dieser schlechten Sicht sehr viel Kraft, zumal die Piste
nur aus Schneebuckeln bestand und scheinbar nur Anfänger unterwegs waren,
die die Abfahrten blockierten. Über den Belvedere-Gipfel fuhren wir zum
Col Rodella und von dort über das Sellajoch ins Grödnertal
zurück.
Angekommen am Plan de Gralba waren einige Mitfahrer
unserer Gruppe so froh, die "Sella Ronda" geschafft zu haben,
dass sie die letzten Abfahrten ausließen und ein Taxi nach St. Christina
zu unserem Bus nahmen. Siegfried, Georg und Peter fuhren natürlich mit
den Skiern über den Piz Sella zum Campinoi, dem Startpunkt der
Saslong-Weltcupabfahrt. Georg meinte, dass wir die letzte Abfahrt noch
genießen und etwas langsamer angehen sollten, vor allem da inzwischen
wieder die Sonne schien und der Schnee glitzerte. Kaum auf der
Weltcupabfahrt konnte er sich aber nicht halten. Noch schneller wie sonst
ging es ohne zu halten die Saslong hinunter, wo ein sehr schönes
Skiwochenende zu Ende ging.
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Während sich unsere Gruppe noch beim
Skifahren auf der Sella Ronda vergnügte, vergnügten sich andere bereits
beim Apres Ski. Sicher war beides sehr schön. |
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Pünktlich um 15.30 Uhr fuhren wir
mit dem Bus los in Richtung Heimat, die wir gegen 20.00 Uhr wohlbehalten
erreichten. Jeder der nicht dabei war sollte sich die
Zweitagesfahrt im nächsten Jahr nicht entgehen lassen, wer dabei war,
wird wohl ohnehin wieder mitfahren. Vielleicht gelingt es auch mal wieder
eine Dreitagesfahrt zu organisieren. |