Unsere Gruppe fuhr als erstes ins Tal nach Scheffau zurück und gleich
nochmals hoch auf den Brandstadl. Dann ging es über die Eibergbahn, an
der sehr viele Skifahrer warteten, zur Aualm. Auch hier standen viele
Skifahrer und Snowboarder an.
Für uns war daher klar, dass wir gezielt Bahnen aussuchen mussten, die
üblicherweise oder zu bestimmten Zeiten nicht stark frequentiert
waren.
Wir fuhren somit als nächstes die lange Abfahrt ins Tal nach Brixen
runter. Mit der 6-er Gondelbahn (keine Wartezeiten)
fuhren wir nach Hochbrixen und hier mit der 6-er Sesselbahn (keine
Wartezeiten) Richtung Hohe Salve. Nach einer Fahrt mit der
Foischingbahn (keine Wartezeiten) ging es zur
Silleralmbahn (keine Wartezeiten), die wir zweimal
benutzten, bevor wir nach Hochsöll und von dort ins Tal nach Söll
fuhren. An der 8-er Gondelbahn mussten wir natürlich auch nicht warten
und waren somit schnell wieder in Hochsöll zurück.
Man sieht, dass man auch bei starkem Andrang von Skifahrern durch die
richtige Wahl der Skilifte Wartezeiten an den Liften diese riesigen
Skigebiets weitgehend vermeiden kann.
Wie klar war, wollten natürlich mehr Leute auf die Hohe Salve fahren,
so dass wir an dieser Gondelbahn etwas warten mussten. Bei unserer Ankunft
auf der Hohe Salve war es mittlerweile 13.15 Uhr geworden, so dass wir uns
auf den Weg zu unserer Stamm-Skihütte, der Filzalm in Brixen machten. An
den vier Tischen in dieser kleinen Skihütte fanden wir gerade noch Platz
für uns. Traudl, eine der "Schweren Madeln" bediente uns. Es
gab wieder ein gutes Essen, wobei vor allem der frisch zubereitete
Kaiserschmarrn besonders zu erwähnen ist.
Nach dieser Stärkung machten wir uns auf den Rückweg nach Scheffau.
An der Aualm standen natürlich wieder sehr viele Leute an. Der
Menschenmasse an der Osthangbahn gingen wir aus dem Weg und fuhren
stattdessen mit der Südhangbahn zum Brandstadl hoch. Inzwischen war es
15.00 Uhr geworden, so dass wir ins Tal nach Scheffau abfuhren. Peter
hatte natürlich noch nicht genug und fuhr noch einmal schnell allein auf
den Brandstadl und dann "Non-Stop" zurück ins Tal.
Überraschenderweise waren zum Abfahrtstermin 16.00 Uhr alle da,
so dass wir die Heimfahrt pünktlich antreten konnten.