| Samstag, 14. Februar 2004
- 4. Tagesskifahrt
Unsere vierte Tagesskifahrt führte uns nach Hippach und
damit ins Skigebiet Zillertal 3000.
Ein beinahe voll besetzter Bus startete Richtung Zillertal.
Ernst hatte verschlafen. Er fuhr mit dem Auto nach Schweitenkirchen und
stieg erst dort zu. Natürlich bedankte sich Ernst für die Verzögerung
mit einer Busrunde.
(Fotos anklicken und
vergrößern) |
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Ernst "auf seiner Busrunde" |
Pause in
Holzkirchen. Alle warten auf ein paar, die unbedingt aufs WC mussten |
Die Fahrt verlief
ziemlich nervenaufreibend. Nicht nur wir, sondern auch sehr viele andere
Skifahrer waren auf dem Weg in die Wintersportorte. Immer wieder kam es zu
Stauungen auf der Autobahn. Unmut machte sich teilweise im Bus breit. Es
dauerte bis 11.15 Uhr (fünf Stunden Anreisezeit ! ) bis wir endlich unser
Ziel, die Horbergbahn in Hippach/Schwendau erreichten.
Für das nächste Jahr sollte man sich
wirklich überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, eine halbe Stunde früher
loszufahren und damit eine Stunde oder auch mehr Fahrzeit
einzusparen.
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im Bus mussten wir mit vielerlei
Beschäftigungen (Zeitung lesen, "ratschen" usw.) die lange
Fahrtzeit überbrücken |
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Die Busleiterinnen hatten Einsicht mit den
Fahrtteilnehmern und verkündeten, dass wir an diesem Tag erst um 17.00
Uhr zurückfahren würden. So konnte man länger Skifahren oder auch in
der Yeti-Bar den Apres-Ski genießen. |
| Bei der Ankunft war der Himmel grau. Alles war voller
Nebel. Als wir aber die Bergstation der Horbergbahn erreichten, war der
Nebel weg. Strahlend blauer Himmel und die Sonne leuchteten uns entgegen.
Zwei Stunden Stauzeit auf der Autobahn waren damit gestrichen und
vergessen. |
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Ankunft in Hippach. Auf geht es zum
Skifahren und Snowboarden |
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unserer Truppe an diesem Tag |
Blick von oben auf den Nebel im Tal |
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Unsere Gruppe startete mit der 6-er Sesselbahn Schneekar nach oben.
Dann fuhren wir zur Unterbergalm runter und gleich wieder hoch. Als
nächstes ging es über die schwarze Abfahrt "Devils Run" runter
und mit dem Lärchwaldexpress zum Penken hoch. Dann weiter zur neuen 6-er
Sesselbahn Knorren. Hier beginnt eine neue schwarze Abfahrt, die "Harakiri"-Piste.
Diese Abfahrt wird nur sehr guten Skifahrern empfohlen. Wir mussten sie
natürlich ausprobieren. Schon bald stellten wir fest, warum sie
"Harakiri" heißt. Die Abfahrt ist ziemlich steil und war sehr
hart. Siggi und Engelbert rutschten aus und schlitterten fast die ganze
Steilpiste runter. Glücklicherweise hatten sie sich aber nicht verletzt.
Engelbert vermisste nur seine Mütze. |

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Engelbert nach seinem Sturz. Aus diesem
Blickwinkel schaut die "Harakiri"-Piste eigentlich flach aus |
Wir fuhren daher
gleich nochmals hoch, suchten und fanden die Mütze. Nach einer dritten
Auffahrt mit dieser Bahn wechselten wir auf der roten Piste zur
Großkabinenbahn "150-er Tux". Mit dieser Bahn gelangten wir auf
die sonnenüberfluteten leichteren Pisten im Bereich des
Rastkogel-Skigebietes. Nach einer Auffahrt mit der 8-er Sesselbahn zum
höchsten Punkt des Skigebietes, dem 2500 m hoch gelegenen Horbergjoch,
ging es zur Mittagspause, da es immerhin schon beinahe 14.00 Uhr geworden
war. Auf der Sonnenterasse des Bergrestaurants Lämmerbichl stärkten wir
uns, bevor wir uns mit der Horbergjochbahn und der 6-er Sesselbahn
Wanglspitz auf den Rückweg machten. Einer der etwas betagten Skischuhe
von Elfriede war am Schaft abgebrochen. Elfriede musste daher mit nassen
Füssen und ohne festen Halt weiter fahren. Eine harte, gute Skifahrerin
stand dieses Handikap aber natürlich durch. Nach der Abfahrt von der
Wanglspitze fuhren wir mit der Nordhangbahn hoch. Anschließend war wieder
die 6-er Sesselbahm Knorren angesagt. Jetzt fuhren wir Richtung Mayrhofen
ab und gleich wieder mit dem Penkenexpress hoch. Hier
trennten sich unsere Wege. Da es schon 15.45 Uhr war, war es Zeit an
Rückkehr ins Tal zu denken. Eine richtige Talabfahrt gibt es in diesem
Skigebiet nicht. Nur eine nicht präparierte Tourenabfahrt, die aber nur
bei sehr viel Schnee zu befahren ist, führt ins Tal. Da diese Abfahrt
eigentlich gesperrt war, fuhr der Großteil unserer Gruppe mit der
Horbergbahn zurück ins Tal. Georg, Peter und Georg ... probierten aber
natürlich die Talabfahrt. Im oberen Teil war die Abfahrt sehr gut
befahrbar. Dann kam ein Teil der durch den Wald entlang von Waldwegen
führte. Georg und Peter kürzten hier direkt durch den Wald ab. Wir
fingen zu schwitzen an. Die Abfahrt war ganz schön lang und anstrengend.
Der letzte Teil führte dann wieder über Almwiesen weiter. Der Schnee
wurde weniger. Braune Stellen schauten raus. Wir suchten und fanden aber
immer wieder schneebedeckte Stellen. Schwitzend, etwas erschöpft, aber
auch Stolz auf unsere abschließende Fahrt kamen wir schließlich im Tal
an. |
| In der Yeti-Bar steppte schon der Bär. Apres-Ski
war angesagt. Es wurde getanzt und gefeiert.
Ralf spendierte ein Riesenweißbier (3-Liter-Glas). |

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Ralf beim Anstoßen mit dem Riesenglas |
jeder durfte mal trinken |
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... vor allem aber natürlich unsere
Mädels |
Evi und Andrea |
Um
17.00 Uhr trafen sich aber wieder alle am Bus, so dass wir pünktlich
losfahren konnten. Die Rückfahrt verlief
problemlos. Siggi hatte einen Skischuh von Christl eingepackt. Was er wohl
damit wollte? Ist er etwa ein Skischuhfetischist? Im Gegensatz zur
Hinfahrt gab es keinen einzigen Stau auf der Autobahn. Gegen 20.15 Uhr
kamen wir alle wohlbehalten an unserem Abfahrtsort an. .
Auch die vierte Tagesskifahrt des Skiclub war sehr
schön ! ! !
Super Wetter und guter Schnee haben den Ärger über
die lange Anfahrtszeit aufgehoben.
Die nächste Fahrt führt uns vom
28. bis 29. Februar 2004 für zwei Tage nach Großarl
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