| Der Skiclub hat die Wintersaison
bei bestem Wetter eröffnet.
Als Ziel unserer ersten Tagesfahrt war dieses Jahr
wieder einmal das Skigebiet von Alpbach ausgewählt worden.
Unser bewährter Fahrer Kaspar startete mit dem Omnibus
und fuhr die Haltestellen in Haslach, Tegernbach, Mainburg, Rudelzhausen
und Au an. Erfreulicherweise waren dieses Jahr wieder einmal viele
Mitfahrer aus Tegernbach dabei. Auch in Mainburg stiegen viele Ski- und
Snowboardfahrer zu. So kam es, dass mehrere Mitfahrer aus Rudelzhausen,
die sich darauf verlassen hatten, dass sie sich wenige Tage zuvor noch
anmelden könnten, keinen Platz mehr ergatterten. Für die nächsten
Fahrten gilt deshalb: Frühzeitig anmelden, wenn man die super Fahrten des
Skiclubs nicht verpassen will.
Der bis zum letzten Platz gefüllte Bus verlies etwa
gegen 06:20 Uhr die letzte Haltestelle in Au. Wir fuhren über die
Autobahn, vorbei an München zum Inntaldreieck. Während der Fahrt wurde
kurz diskutiert, ob in Alpbach nicht zu wenig Schnee liegen würde und wir
lieber ein anderes Ziel anfahren sollten. Wir entschieden aber, dass es
beim angekündigten Fahrtziel bleiben würde, zumal dort laut Internet
trotz nur 25 bis 45 cm Schnee beste Pistenbedingungen herrschen sollten.
Auf der Autobahn herrschte zwar dichter Verkehr, überraschenderweise gab
es aber keinerlei Stauungen. Nur kurz vor der Ausfahrt "Kufstein
Süd" hielten uns die Autofahrer, die hier Richtung "Skiwelt
Wilder Kaiser-Brixental" abbogen, kurz auf. So kamen wir sehr
schnell ins Alpbachtal und konnten schon um 8.45 Uhr den Bus verlassen.
Das Sportgeschäft "Sport Zettl-Bauer" aus Mainburg war mit
Norbert Bauer vertreten, der einige Paar Testskier dabei hatte. Außerdem
war "Elwin" ein Skilehrer mit dabei. Jeder der wollte konnte
Testskier ausprobieren und sich für einen kurzen Skikurs eintragen.
Schon vorweg gesagt: Wer das Angebot nicht nutzte war
selbst schuld. Die Skier waren "Top" hergerichtet und Elwin
hatte für alle, die das Angebot nutzten super Tipps parat. |
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nach der Ankunft in Alpbach wurde
ausgepackt und die Ausrüstung für den Skitag angezogen |
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Fotos anklicken und
vergrößern
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Unsere Busleiterinnen Christine und Heike besorgten
die Liftkarten und schon konnten wir bei strahlendem Sonnenschein und tief
blauem Himmel mit der Gondelbahn Richtung Bergstation starten. Die ersten
"Skikursteilnehmer" fuhren gleich mit Elwin los, die anderen
Ski- und Snowboardfahrer hatten sich schnell zu kleineren und auch
größeren Gruppen zusammengefunden und starteten in verschieden
Richtungen ins Skigebiet. |

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Skilehrer Elwin (rechts im Bild) mit
seine Gruppe |
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Unsere Gruppe wollte natürlich alle Pisten und Lifte
des Skigebietes ausprobieren. Schon nach der ersten Abfahrt merkten wir
aber, dass einige noch recht steif auf den Skiern standen. Wir machten
daher schnell auf einen Drink Halt. Aber dann ging es so richtig zur
Sache. Die Abfahrten aller Sessellift wurden nach und nach ausprobiert.
Dann fuhren wir wieder zurück um nach Inneralpbach abzufahren. Unser
"Guide" wählte einen Ziehweg, für dessen Bewältigung wir fast
Langlauf Skier benötigt hätten. Vor allem Sabrina musste viel anschieben
und kam gehörig ins Schwitzen. Wir hätten wohl doch noch einmal mit
einem Sessellift nach oben fahren sollen. Aber schließlich erreichten wir
doch die Talabfahrt, die überraschenderweise gut befahrbar war. |
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| Lockerungsdrink |
Blick auf
Inneralpbach |
Barth |
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Mit der ersten Sektion des Pöglsesselliftes ging es
nach oben. Inzwischen war es schon 11.30 Uhr geworden und auf der
sonnenüberfluteten Terrasse der Pöglalm hatten wir einige freie Tische
gesehen. Wir beschlossen daher dort gleich Mittagspause zu machen. Es gab
Spagetti, Gulaschsuppe, verschiedene andere Speisen und natürlich Pommes
für Sabrina. Nach einem kühlen Weißbier starteten wir dann wieder
frisch gestärkt nach oben, da um 13.00 Uhr für einige unserer Gruppe
Skikurs mit Elwin angesagt war.
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Christl vor der Pöglalm |
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Sabine und Barth |
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| Mittagspause
Fotos anklicken und
vergrößern |
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| an der Bergstation
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Elwin stellt Betina die
Bindung ein
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| Christine,
Heike, Ernst, Werner und Peter |

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die "Nachmittags-Skikursgruppe" |
| Bei der "Hopp,
Hopp - Abfahrt" (zwei Skifahrer fahren gleichzeitig los, einer gibt
das Kommando und schreit bei jedem Schwung "hopp", der andere
macht bei jedem "hopp" auch einen Schwung. Beide Skifahrer
sollten dann synchron fahren) erkannten wir noch einige Schwachstellen. Es
ist halt nicht so einfach bei unterschiedlichem Gelände bzw.
unterschiedlich großen Buckeln gleich zu schwingen. Oben am Berg meinte
Christine, dass ein "Willi" jetzt nicht schlecht sei. Elwin lies
sich das nicht zweimal sagen und lotste uns zur nächsten Schneebar, wo
wir kurz Pause machten.
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| Pause an der Schneebar |
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Hier trafen wir noch einige andere Skifahrer aus unserem
Bus, die sich uns anschlossen. In einer größeren Gruppe fuhren wir jetzt
einige Male ziemlich schnell zur Mittelstation der Gondelbahn hinunter und
gleich wieder zur Bergstation hoch. Bei den hohen Temperaturen (acht Grad
plus) kamen wir ganz schön ins Schwitzen. |
| Schließlich war es 15.45 Uhr und
damit Zeit für die Talabfahrt geworden. Einige unserer Gruppe ließen
sich an der Mittelstation vom Schild "Talabfahrt stellenweise
vereist" abhalten und fuhren lieber mit der Gondel ins Tal, die
anderen wollten sich die Talabfahrt nicht entgehen lassen. Wie sich bald
herausstellte hätte man eher "Talabfahrt stellenweise nicht
vereist" aufs Schild schreiben müssen, so wenig Schnee und dafür
mehr Eis gab es auf dieser Abfahrt. Wir erreichten aber alle wohlbehalten
die Talstation und damit unseren Bus. Schnell war unsere Ausrüstung im
Bus verstaut und wir genossen ein kühles Bier zum Abschluss eines sehr
schönen Skitages. |

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| Die Heimfahrt dauerte zwar etwas
länger, wir erreichten aber doch recht schnell wieder Rudelzhausen bzw.
die anderen Abfahrtorte. Die Rudelzhausener kehrten noch im Vereinslokal
Festner ein und liesen den Tag bei einer kleinen Stärkung mit viel Spass
ausklingen. |

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Christine und Heike, unsere
Busleiterinnen |
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Mein Fazit zur ersten Tagesfahrt:
Wir waren erstaunlich schnell im Skigebiet, es herrschte
super Sonnenschein, es war allerdings etwas warm. Der Schnee war durchaus
ausreichend und die Pisten in Ordnung. Das Wetter und der Schnee
erinnerten uns aber eher an Mitte März, als an Anfang Januar.
Testmaterial sehr gut, Elwin ebenfalls. Wenn es wieder so ein Angebot
gibt, sollten es auch andere ausprobieren. |
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