Oben an der Bergstation der Gondelbahn konnte ich noch
letzte Fotos machen, dann waren die Akkus des Fotoapparates leider leer.
So gibt es eben nur wenige Fotos von der Fahrt und keine Fotos vom
Apres-Ski.
Unsere Gruppe fuhr mit der 6-er Sesselbahn Schneekar
nach oben auf den Horberg. Dort ging es entlang der 6-er Sesselbahn
Unterbergalm hinunter und gleich wieder hoch. Bei der zweiten Abfahrt
wagte sich ein Teil unserer Gruppe, natürlich unter Führung von Georg,
auf eine nicht präparierte Abfahrt, die zwischen Felsen hindurchführte,
aber doch leicht zu bewältigen. Wieder oben an der Bergstation fuhren wir
die schwarze Abfahrt "Devils Run" hinunter. Jetzt fuhren wir mit
der 4-er Sesselbahn Lärchwald hoch, die Piste gleich wieder runter und
nochmals hoch. Dann wechselten wir über die Verbindungsabfahrt zur
Gondelbahn "150er-Tux". Oben auf der Wanglspitz fuhren wir zur
8-er Sesselbahn Horbergjoch und mit dieser hoch. Die Abfahrt führte uns
abseits der Pisten wieder zur Talstation. Langsam war es Zeit geworden an
die Mittagspause zu denken. Eine Abfahrt wollten wir zuvor aber noch
machen. Erneut fuhren wir abseits der Piste runter. In einer Engstelle
"erwischte" es den "Webmaster". Ich blieb mit einem
Ski an einem Stein hängen und hörte sogleich einen "Schnalzer"
im Knie, ohne dass ich jedoch stürzte. Mir war gleich klar, dass ich mich
verletzt hatte. Als ich noch einen Schwung ansetzte kippte mein Knie nach
außen. Kreuzbandriss ! Mein Ärger war groß, aber es half nichts. Es war
passiert. Georg alarmierte den Pistendienst. Mit einem Skidoo wurde ich
zur Bergstation der Rastkogelbahn gefahren. Im Tal wartete schon ein
Krankenwagen, der mich zum Arzt brachte. Dieser bestätigte meine
Diagnose. Ich hatte mir das Kreuzband gerissen.
Leider endet damit der Bericht über den Skitag, da ich
ja nicht mehr dabei war. Soviel mir später berichtet wurde, hat Georg
unsere Gruppe dann aber noch in den "Kongo", das heißt, total
abseits jeglicher Piste von der Wanglspitz zur Talstation der Gondelbahn
"150er-Tux" geführt. Christl und Siggi können sich jetzt als
"Kongo-Könige" feiern lassen, da sie diese Abfahrt super
gemeistert haben, obwohl es direkt daneben 50 m, andere sagen 100 m oder
später wurden sogar 400 m daraus, in die Tiefe ging. Natürlich wurde auf
der Rückfahrt zur Horbergbahn die "Harakiri"-Abfahrt nicht
ausgelassen. Hier stürzte aber Georg und auch er zog sich, wie sich erst
zuhause herausstellte, unter anderem einen Kreuzbandriss zu. Hart wie er
eben ist, war Georg aber noch weiter gefahren. Schließlich erreichte aber auch unsere Gruppe wieder das Tal, wo ich
schon wartete.
Jetzt war Apres-Ski angesagt. In der Yeti-Bar ging es
schon heiß her und auch das "Hiata-Madl" war voll. Bei den
angesagtesten Apres-Ski-Hits wurde noch ausgiebig gefeiert. Überraschend
schnell wurde es 19 Uhr und damit Zeit für die Rückfahrt.